Erzählbrüche Die Heterogenität früher deutscher Prosa

Die frühe deutsche Prosa des 15. und 16. Jahrhunderts wird von Erzählbrüchen geprägt. In erster Beobachtung scheint das von noch unzureichend entwickelten Texturen zu zeugen. Darin wirken sich zugleich aber die Ordnungs- und Ortungsverluste im Übergang zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit auf...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Hauptverfasser:
Althaus, Thomas (HerausgeberIn, MitwirkendeR), Lienert, Elisabeth (HerausgeberIn, MitwirkendeR), Bamberger, Gudrun (MitwirkendeR), Bastian, Melissa (MitwirkendeR), Braun, Manuel (MitwirkendeR), Emmelius, Caroline (MitwirkendeR), Kohnen, Rabea (MitwirkendeR), Meierhofer, Christian (MitwirkendeR), Mohr, Jan (MitwirkendeR), Putzo, Christine (MitwirkendeR), Seeber, Stefan (MitwirkendeR)
Format:
Elektronisch E-Book
Sprache:
Deutsch
Veröffentlicht:
Bielefeld Aisthesis Verlag 2025
Ausgabe:
1st ed.
Zusammenfassung:
Die frühe deutsche Prosa des 15. und 16. Jahrhunderts wird von Erzählbrüchen geprägt. In erster Beobachtung scheint das von noch unzureichend entwickelten Texturen zu zeugen. Darin wirken sich zugleich aber die Ordnungs- und Ortungsverluste im Übergang zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit auf die neue Literatur aus. So steht die Prosa der Zeit für eine disparate Vielfalt der Wissensbestände, Erzählstrukturen, Deutungsmuster und medialen Konstellationen. All das bietet sie in ihrer Heterogenität unreduziert auf. Die hier eingenommene Forschungsperspektive qualifiziert die damit verbundenen Fügungsprobleme nun unter dem Aspekt komplexitätsbegründender Diskohärenz. Sie vertraut auf die Erschließungskraft des Verwickelten als Niederschlag des Epochenumbruchs in dieser frühen Prosa: auf die Dynamik wechselnder Orientierungen, auf Störendes, Befremdliches und auf für sich auskunftsfähige Aporien.
Umfang:
1 online resource (294 pages)
Anmerkungen:
[Erste Auflage]
Zielpublikum:
Fachpublikum und Bibliotheken
Schriftenreihe:
Philologie und Kulturgeschichte
ISBN:
3-8498-2123-4
9783849821234
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