Erinnerungsethik II zur Bedeutung des Gedenkens als moralische Motivation

Das Erinnern an die Opfer genozitärer Akte ist unverzichtbar, um zu verhindern, dass die Vernichtung in letzter Konsequenz verwirklicht wird. Indem sie sich in ihrem neuen Buch mit dem Denken von Arthur Schopenhauer und Emmanuel Lévinas auseinandersetzt, entwickelt Susanne Möbuß ihre Erinnerungsethi...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Weitere Titel:
Möbuß, Erinnerungsethik II
1. Verfasser:
Möbuß, Susanne
Format:
Buch
Sprache:
Deutsch
Veröffentlicht:
Basel, Schweiz Schwabe Verlag [2025]
Zusammenfassung:
Das Erinnern an die Opfer genozitärer Akte ist unverzichtbar, um zu verhindern, dass die Vernichtung in letzter Konsequenz verwirklicht wird. Indem sie sich in ihrem neuen Buch mit dem Denken von Arthur Schopenhauer und Emmanuel Lévinas auseinandersetzt, entwickelt Susanne Möbuß ihre Erinnerungsethik weiter. In der Ethik des Erinnerns zeigt sich eine Unterscheidung zwischen Theorie und Umsetzung, die außergewöhnlich ist: Die Begründung des Erinnerns als moralisch gerechtfertigte Handlung stellt die Grundlage des abstrakten Verstehens dar. Die eigentliche Motivation erfolgt jedoch in den Handlungen des Erinnerns. Sie stiften jene Gemeinschaft, in der das Gedenken an die Opfer Ausdruck der unbedingten Hinwendung zum anderen Menschen wird. Diese Augenblicke sind daher elementarer Bestandteil gelebter Erinnerungskultur.
Bestände:
  • Geb. 24.21: phin800.m693(2)
Umfang:
281 Seiten 22.6 gr
ISBN:
9783796553578
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