Schellings Begriff der negativen und positiven Philosophie ein Vorschlag zur Einführung, Deutung und Kritik

"Im Wintersemester 1827/1828 wähnt sich Schelling am Wendepunkt seines bisherigen Schaffens: Endlich kann er seine über viele Jahre entwickelte Unterscheidung zwischen negativer und positiver Philosophie einem größeren Publikum vortragen. Mit dieser Unterscheidung schlägt Schelling ein neues Ka...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
1. Verfasser:
Ermisch, Till
Format:
Abschlussarbeit Buch Dissertation
Sprache:
Deutsch
Veröffentlicht:
Frankfurt am Main Vittorio Klostermann [2025]
Ausgabe:
Originalausgabe
Zusammenfassung:
"Im Wintersemester 1827/1828 wähnt sich Schelling am Wendepunkt seines bisherigen Schaffens: Endlich kann er seine über viele Jahre entwickelte Unterscheidung zwischen negativer und positiver Philosophie einem größeren Publikum vortragen. Mit dieser Unterscheidung schlägt Schelling ein neues Kapitel der Philosophie auf: Das Zeitalter negativer, am Musterbild der Logik ausgerichteter Philosophie, so Schelling, neige sich dem Ende zu. Nun nahe die Zeit der positiven Philosophie und damit eine Zeit, in der das Denken dem unbedingten (Ur)Grund der Geschichte, nicht zuletzt der Eigentümlichkeit jedweder Existenz, methodisch gerecht werde. Für die Nachwelt erwies sich Schellings Unterscheidung als ebenso fruchtbar wie schwierig. Diese Untersuchung entfaltet sie vor dem Hintergrund von Schellings gesamter Spätphilosophie und bietet damit einen Schlüssel zu deren eigenständiger Deutung, Erforschung und Kritik. Der Studie liegt die These zugrunde, dass zwischen einem weiten, deutungsoffenen Begriff positiver Philosophie einerseits und der christologischen, in Teilen durchaus kritikwürdigen Auslegung Schellings andererseits zu differenzieren ist"
"In the winter semester of 1827/1828, Schelling felt he had reached a turning point in his work: he was finally able to present the distinction he had developed over many years between negative and positive philosophy to a wider audience. With this distinction, Schelling opens no less than a new chapter in philosophy: The age of negative philosophy centred on the model of logic was drawing to a close. Now, according to Schelling, the time of positive philosophy is approaching and with it a time in which thinking will methodically do justice to the unconditional (primal) ground of history, not least to the peculiarity of all existence. For subsequent generations of philosophical scholarship, Schelling's distinction proved to be as fruitful as it was difficult. This study develops it against the background of Schelling's entire late philosophy and thus offers a key to its independent interpretation, exploration and criticism. The study is based on the thesis that a further distinction must be made between a broad concept of positive philosophy that is open to interpretation on the one hand and Schelling's Christological interpretation, which is certainly worthy of criticism in parts, on the other" [Verlag]
Bestände:
  • Geb. 24.21: phid78604.e71
Umfang:
275 Seiten 20 cm
Schriftenreihe:
Klostermann Weiße Reihe ; 17
ISBN:
9783465047117
3465047117
Schlagworte:
Bezugswerke:
Notationen:
Links: