Das Mehrheitsprinzip als Optimierungsgebot für das Wahlrecht Zugleich eine Untersuchung der Ausgestaltung der Direktwahl kommunaler Hauptverwaltungsbeamter
While a constituency representative could enter parliament with twenty percent of the votes, a further ballot would be necessary in a mayoral election with the same vote result. Konstantin Setzer analyses from a legal dogmatic perspective why the majority principle has such varying effects, and whic...
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- Format:
- Elektronisch E-Book
- Sprache:
- Deutsch
- Veröffentlicht:
-
Tübingen
Mohr Siebeck
2025
- Ausgabe:
- 1. Aufl.
- Zusammenfassung:
-
While a constituency representative could enter parliament with twenty percent of the votes, a further ballot would be necessary in a mayoral election with the same vote result. Konstantin Setzer analyses from a legal dogmatic perspective why the majority principle has such varying effects, and which electoral systems are constitutionally admissible.
Während ein Wahlkreisabgeordneter mit 20 % der Stimmen ins Parlament einziehen könnte, wäre im gleichen Fall bei einer Bürgermeisterwahl ein weiterer Wahlgang nötig. Konstantin Setzer untersucht aus rechtsdogmatischer Sicht, warum sich das Mehrheitsprinzip derart unterschiedlich auswirkt und welche Wahlsysteme verfassungsrechtlich zulässig sind.
While a constituency representative could enter parliament with twenty percent of the votes, a further ballot would be necessary in a mayoral election with the same vote result. Konstantin Setzer analyses from a legal dogmatic perspective why the majority principle has such varying effects, and which electoral systems are constitutionally admissible.Survey of contentsA. Forschungsstand – B. Methodische Grundlagen – C. Gang und Ziel der UntersuchungA. Die Legitimationsfunktion der Wahl als Verwirklichung des Mehrheitsprinzips – B. Die Repräsentationsfunktion der Wahl als Ausdruck der Wahlrechtsgrundsätze – C. Fazit: Absolute Mehrheit als demokratischer GrundsatzA. Die Integrationsfunktion der Wahl zwischen Vielfalt und Einheit – B. Der verfassungsrechtliche Rahmen des gesetzgeberischen Abwägungsvorganges – C. Konkrete Einschränkungen der Wahlrechtsprinzipien im Parlamentswahlrecht – D. Das Mehrheitsprinzip als maßgeblicher Wahlrechtsgrundsatz – E. Fazit: Mehrheitsprinzip als wahlrechtliches OptimierungsgebotA. Rechtfertigungsgründe für eine einstufige Mehrheitswahl – B. Verfassungsrechtliche Beurteilung der mehrstufigen Wahlverfahren – C. Fazit: Erfordernis einer echten Mehrstufigkeit des WahlverfahrensA. Resümee – B. Zusammenfassung in Thesen
In der Rechtswissenschaft erfährt das Mehrheitsprinzip hinsichtlich des Wahlrechts wenig Beachtung. Konstantin Setzer weist unter Einbeziehung des rechtshistorischen und demokratietheoretischen Hintergrundes wie auch der Konkretisierungen zum Wahlrecht im Grundgesetz nach, dass die Abstimmungsmehrheit als verfassungsrechtlicher Grundsatz auch für Wahlen fungiert. Er erläutert den notwendigen Integrationsprozess von der politischen Pluralität zum mehrheitlichen Kompromiss zunächst anhand der Bundestagswahl und nimmt dabei auch zu den jüngsten Wahlreformen Stellung. Anschließend arbeitet er die wesentlichen Unterschiede zur Wahl eines monokratischen Amtes heraus, die einen mehrstufigen Prozess der Mehrheitsbildung unter Einbeziehung nachrangiger Wählerpräferenzen erfordert. Abschließend beurteilt er die Verfassungsmäßigkeit verschiedener Varianten von Bürgermeister- und Landratswahlen.Inhalts+uuml;bersichtA. Forschungsstand – B. Methodische Grundlagen – C. Gang und Ziel der UntersuchungA. Die Legitimationsfunktion der Wahl als Verwirklichung des Mehrheitsprinzips – B. Die Repräsentationsfunktion der Wahl als Ausdruck der Wahlrechtsgrundsätze – C. Fazit: Absolute Mehrheit als demokratischer GrundsatzA. Die Integrationsfunktion der Wahl zwischen Vielfalt und Einheit – B. Der verfassungsrechtliche Rahmen des gesetzgeberischen Abwägungsvorganges – C. Konkrete Einschränkungen der Wahlrechtsprinzipien im Parlamentswahlrecht – D. Das Mehrheitsprinzip als maßgeblicher Wahlrechtsgrundsatz – E. Fazit: Mehrheitsprinzip als wahlrechtliches OptimierungsgebotA. Rechtfertigungsgründe für eine einstufige Mehrheitswahl – B. Verfassungsrechtliche Beurteilung der mehrstufigen Wahlverfahren – C. Fazit: Erfordernis einer echten Mehrstufigkeit des WahlverfahrensA. Resümee – B. Zusammenfassung in Thesen
- Umfang:
- 1 Online-Ressource (XXVI, 452 Seiten)
- Anmerkungen:
- PublicationDate: 20250214
- Schriftenreihe:
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Beiträge zum Organisationsverfassungsrecht
- ISBN:
- 9783161642876
- Schlagworte:
- Bezugswerke:
-
Erscheint auch als: Druck-Ausgabe: 9783161642869
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