Shift of Fiduciary Duties Gläubigerschutz – Operabilität – Dogmatik

Shift of Fiduciary Duties. Creditor protection - Operability - Dogmatics.

Gespeichert in:
1. Verfasser:
Schlöder, Christopher
Format:
Elektronisch E-Book
Sprache:
Deutsch
Veröffentlicht:
Tübingen Mohr Siebeck 2025
Ausgabe:
1. Aufl.
Zusammenfassung:
Shift of Fiduciary Duties. Creditor protection - Operability - Dogmatics.
Die Geschäftsleiterpflichten in der Unternehmenskrise bilden eines der Ewigkeitsthemen des Unternehmensrechts. Christopher Schlöder untersucht, ob es im deutschen Recht angelegt oder zweckmäßig ist, durch generalklauselartige Verpflichtung Gläubigerinteressen verstärkt zu berücksichtigen ( ), und zeigt alternative Strategien zur Auflösung von Gesellschafterblockaden auf.
The scope of directors duties in an economic crisis is an eternally recurring issue in corporate law. Christopher Schlöders study examines whether the Anglo-American shift of fiduciary duties concept exists or should be incorporated in German law and presents alternative strategies for the dissolution of shareholder holdouts in restructuring situations.
Die Geschäftsleiterpflichten in der Unternehmenskrise bilden eines der Ewigkeitsthemen des Unternehmensrechts. Christopher Schlöder untersucht, ob es im deutschen Recht angelegt oder de lege ferenda zweckmäßig ist, durch generalklauselartige Verpflichtung Gläubigerinteressen verstärkt zu berücksichtigen (shift of fiduciary duties ), und zeigt alternative Strategien zur Auflösung von Gesellschafterblockaden auf.
Der Maßstab von Organpflichten bildet eines der Ewigkeitsthemen des Unternehmensrechts. Nach dem angloamerikanischen Konzept sollen Geschäftsleiter zur verstärkten bzw. gar vorrangigen Berücksichtigung der Gläubigerinteressen in der Unternehmenskrise verpflichtet sein. Ist es auch im deutschen Recht angelegt oder zweckmäßig, der gläubigerschützenden Insolvenzantrags- und Masseerhaltungspflicht einen vorzulagern? Wie lassen sich tatbestandliche Kontur und eindeutige Rechtsfolgen schaffen? Christopher Schlöder widmet sich diesen Problemfeldern aus rechtsdogmatischer, rechtsökonomischer und rechtsvergleichender Perspektive. Er zeigt Entwicklungsperspektiven zur Auflösung sanierungshemmender Gesellschafterblockaden, insbesondere bei der Einleitung von Restrukturierungsverfahren.
The scope of directors duties in an economic crisis is an eternally recurring issue in corporate law. Christopher Schlöders study examines whether the Anglo-American shift of fiduciary duties concept exists or should be incorporated in German law and presents alternative strategies for the dissolution of shareholder holdouts in restructuring situations.Survey of contentsEinleitung Erstes Kapitel – Die Leitungsmaxime im Widerstreit zwischen Gesellschafter- und Gläubigerinteressen§ 1 Regulierungstheoretische Grundlegung§ 2 Regulierungsstrategien als Untersuchungsgegenstand§ 3 Regulierungsstrategien zur Effektuierung von Gläubigerinteressen§ 4 Status quo der Interessenbindung von Geschäftsleitern§ 5 Bedeutung für die weitere Untersuchung Zweites Kapitel – Der Leitungsmaßstab im Kontext von Restrukturierungsrichtlinie und StaRUG§ 1 Genese und Regelungsziel§ 2 Postulat eines shift of fiduciary duties bei drohender Zahlungsunfähigkeit§ 3 System des Gläubigerschutzes während des Restrukturierungsverfahrens§ 4 Zustimmungsbedürftigkeit des StaRUG-Verfahrens als Weichenstellung für seine »Durchschlagskraft«§ 5 Bedeutung für die weitere Untersuchung Drittes Kapitel – Notwendigkeit der Implementierung eines shift of fiduciary duties de lege ferenda§ 1 Rechtsvergleichende Umschau§ 2 Operabilität eines shift of fiduciary duties§ 3 Durchsetzungsdefizite auf der Haftungsebene§ 4 Die Schutzbedürftigkeit der Gläubiger§ 5 Zusammenfassende Würdigung zum Dritten Kapitel Viertes Kapitel – Entwicklungsperspektiven des Gläubigerschutzsystems im Vorfeld der Insolvenz§ 1 Ausgangspunkt der Überlegungen§ 2 Auflösung sanierungsfeindlicher Gesellschafterblockaden§ 3 Zuweisung der Reformaufgabe zwischen europäischem und deutschem Recht Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
Der Maßstab von Organpflichten bildet eines der Ewigkeitsthemen des Unternehmensrechts. Nach dem angloamerikanischen Konzept sollen Geschäftsleiter zur verstärkten bzw. gar vorrangigen Berücksichtigung der Gläubigerinteressen in der Unternehmenskrise verpflichtet sein. Ist es auch im deutschen Recht angelegt oder de lege ferenda zweckmäßig, der gläubigerschützenden Insolvenzantrags- und Masseerhaltungspflicht einen shift of fiduciary duties vorzulagern? Wie lassen sich tatbestandliche Kontur und eindeutige Rechtsfolgen schaffen? Christopher Schlöder widmet sich diesen Problemfeldern aus rechtsdogmatischer, rechtsökonomischer und rechtsvergleichender Perspektive. Er zeigt Entwicklungsperspektiven zur Auflösung sanierungshemmender Gesellschafterblockaden, insbesondere bei der Einleitung von Restrukturierungsverfahren.Inhalts+uuml;bersichtEinleitung Erstes Kapitel – Die Leitungsmaxime im Widerstreit zwischen Gesellschafter- und Gläubigerinteressen§ 1 Regulierungstheoretische Grundlegung§ 2 Regulierungsstrategien als Untersuchungsgegenstand§ 3 Regulierungsstrategien zur Effektuierung von Gläubigerinteressen§ 4 Status quo der Interessenbindung von Geschäftsleitern§ 5 Bedeutung für die weitere Untersuchung Zweites Kapitel – Der Leitungsmaßstab im Kontext von Restrukturierungsrichtlinie und StaRUG§ 1 Genese und Regelungsziel§ 2 Postulat eines shift of fiduciary duties bei drohender Zahlungsunfähigkeit§ 3 System des Gläubigerschutzes während des Restrukturierungsverfahrens§ 4 Zustimmungsbedürftigkeit des StaRUG-Verfahrens als Weichenstellung für seine »Durchschlagskraft«§ 5 Bedeutung für die weitere Untersuchung Drittes Kapitel – Notwendigkeit der Implementierung eines shift of fiduciary duties de lege ferenda§ 1 Rechtsvergleichende Umschau§ 2 Operabilität eines shift of fiduciary duties§ 3 Durchsetzungsdefizite auf der Haftungsebene§ 4 Die Schutzbedürftigkeit der Gläubiger§ 5 Zusammenfassende Würdigung zum Dritten Kapitel Viertes Kapitel – Entwicklungsperspektiven des Gläubigerschutzsystems im Vorfeld der Insolvenz§ 1 Ausgangspunkt der Überlegungen§ 2 Auflösung sanierungsfeindlicher Gesellschafterblockaden§ 3 Zuweisung der Reformaufgabe zwischen europäischem und deutschem Recht Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
Umfang:
1 Online-Ressource (XXIII, 243 Seiten)
Anmerkungen:
PublicationDate: 20250218
Schriftenreihe:
Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht
ISBN:
9783161640834
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