Ordnungen des Todes Von Listen, Statistiken und Dunkelziffern über das Sterben und die Verstorbenen

Ob Opfer von Genoziden, Attentaten, häuslicher Gewalt, Unfällen oder Naturkatastrophen: Listen sind nie »unschuldig«, sondern verfolgen immer bestimmte Absichten. Register suggerieren Kontrolle, sind aber auch Machtinstrumente. Listen von Verstorbenen dokumentieren gesellschaftliches Handeln und erz...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Weitere Titel:
Kreibig et al. (Hg.), Ordnungen des Todes Von Listen, Statistiken und Dunkelziffern über das Sterben und die Verstorbenen
Hauptverfasser:
Kreibig, Nina (HerausgeberIn), Macho, Thomas (HerausgeberIn), Prieto, Moisés (HerausgeberIn)
Körperschaft:
Alexander von Humboldt-Stiftung (http://id.loc.gov/vocabulary/relators/fnd)
Format:
Elektronisch E-Book
Sprache:
Deutsch
Veröffentlicht:
Bielefeld transcript Verlag 2023
Ausgabe:
1st ed.
Zusammenfassung:
Ob Opfer von Genoziden, Attentaten, häuslicher Gewalt, Unfällen oder Naturkatastrophen: Listen sind nie »unschuldig«, sondern verfolgen immer bestimmte Absichten. Register suggerieren Kontrolle, sind aber auch Machtinstrumente. Listen von Verstorbenen dokumentieren gesellschaftliches Handeln und erzählen eine eigene Geschichte des Todes. Die Beiträger*innen untersuchen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart Zählungen von Gefallenen oder Verstorbenen in kolonialen Kontexten, Unfallstatistiken, Todeslisten in der NS-Zeit, Suizide in der DDR sowie Todesfälle von Geflüchteten. Ihre Analysen fokussieren dabei die Hintergründe und Motivationen der Urheber*innen und liefern damit einen erhellenden Einblick in die Macht der Statistik.
Besprochen in: www.diepresse.com, 12.11.2023 Auskunft, 2 (2024), Rainer Hering
»Der Sammelband ist ein uneingeschränkter und lehrreicher Lesegenuss.«
Umfang:
1 online resource (300 pages)
Bibliografie:
Includes bibliographical references.
Schriftenreihe:
Tod und Agency. Interdisziplinäre Studien zum Lebensende
ISBN:
9783839464007
3839464005
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