Irdische Lust Liebe, Sex und Sinnlichkeit im Mittelalter

Long description: Das Mittelalter, vordergründig von einer rigiden christichen Moral geprägt, kannte die Lust an Liebe und Sinnlichkeit, ohne Reue und Gewissensbisse. Wie selbstverständlich Sexualität gelebt wurde – sowohl in der Ehe wie auch außerhalb – erzählt dieses Buch auf anschauliche Weise. D...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
1. Verfasser:
Verdon, Jean
Format:
Elektronisch E-Book
Sprache:
Deutsch
Veröffentlicht:
Darmstadt Primus 2011
Zusammenfassung:
Long description: Das Mittelalter, vordergründig von einer rigiden christichen Moral geprägt, kannte die Lust an Liebe und Sinnlichkeit, ohne Reue und Gewissensbisse. Wie selbstverständlich Sexualität gelebt wurde – sowohl in der Ehe wie auch außerhalb – erzählt dieses Buch auf anschauliche Weise. Darüber hinaus zeigt es aber auch den uneingeschränkten Genuss anderer Lebensfreuden wie Essen und Trinken (in den Klöstern waren zwei Liter Wein pro Tag und Person durchaus an der Tagesordnung) oder Feiern und Tanzen. Dabei geht Jean Verdon ausgesprochen differenziert vor, zeigt, wie Sexualität sich in der Dichtung wie in medizinischer Literatur niederschlägt, welchen unermüdlichen Kampf die Kirche gegen vermeintlich verderbliche Lüste führte und wie religiös motivierte Sublimation eine Sensibilisierung für das Geistige und Ästhetische förderte. Letztendlich aber gelingt es Jean Verdon mit leichter Hand, unser Bild vom Mittelalter deutlich aufzuhellen: weniger Askese, mehr Sinnlichkeit.
Long description: Wie müssen wir uns das Mittelalter denken? Asketisch und von einer rigiden Sexualmoral beherrscht? Jean Verdon zeigt, wie ungehemmt sich das Mittelalter der Sinnlichkeit und dem Genuss zuwandte: Sei es der Sexualität in und außerhalb der Ehe, den Freuden des Essens, Trinkens und Feierns oder den kultivierteren Genüssen am Ästhetischen.
Umfang:
Online-Ressource (198 Seiten)
ISBN:
9783863127541
Schlagworte:
Links: