Diskursive Gerichtslandschaft die jüdische Minderheit vor landesherrlichen Obergerichten im 18. Jahrhundert

Vorliegende Studie eruiert die zivilrechtliche Stellung der jüdischen Minderheit vor landesherrlichen Gerichten im 18. Jahrhundert anhand dreier territorialer Obergerichte. Sie bietet dabei einen weitgreifenden Einblick in die mannigfaltigen Konfliktfelder, welche innerjüdische und jüdisch-christlic...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
1. Verfasser:
Berendonk, Patrick
Format:
Abschlussarbeit Buch Dissertation
Sprache:
Deutsch
Veröffentlicht:
Konstanz UVK Verlagsgesellschaft [2020]
Zusammenfassung:
Vorliegende Studie eruiert die zivilrechtliche Stellung der jüdischen Minderheit vor landesherrlichen Gerichten im 18. Jahrhundert anhand dreier territorialer Obergerichte. Sie bietet dabei einen weitgreifenden Einblick in die mannigfaltigen Konfliktfelder, welche innerjüdische und jüdisch-christliche Prozesse vor christlichen Gerichten in der Frühen Neuzeit evozierten. Im Fokus der Untersuchung stehen nicht die Parteien oder deren Anwälte, sondern die Richter. Es wird sorgfältig skizziert, wie diese über die zur Entscheidung stehenden Fälle debattierten, um zu Urteilen zu gelangen, welche (diskursiven) Regeln die Debatten strukturierten bzw. begrenzten und inwiefern diese Regeln es gestatteten, den jüdischen Glauben einzelner Parteien für die Urteilsfindung zu bedenken.
Bestände:
  • 2. Etage: hisd970.b488
Umfang:
263 Seiten
Anmerkungen:
"Für die hier vorliegende Druckfassung wurden einzelne Kapitel überarbeitet" (Vorwort, Seite 5)
Schriftenreihe:
Konflikte und Kultur ; Band 36
ISBN:
9783739830742
Schlagworte:
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